Adult Baby – Der Windelfetischist

Der Windelfetischist bzw. das Adult Baby hat seine eigene Wunsch- und Fantasiewelt. Allerdings wird nicht jeder Fetisch in der Gesellschaft gleich angesehen. BDSM und Bondage liegt schon länger im Trend. Beim Windelfetisch erhält man dagegen nur ein Kopfschütteln. Der Windelfetisch wird überwiegend von Männern dominiert. Das ein Mann wie ein Baby rumläuft und sich entsprechend benimmt, stößt in der Öffentlichkeit auf Ablehnung. Die Adult Baby Szene wird häufig das Image der Pädophilen und Perversen angehängt. Erwachsenenbabys haben schon deshalb kein sexuelles Interesse an Kindern, da sie die Rolle zum Kleinkind selbst ausleben. Der Windelfetischist möchte Wärme, Geborgenheit und Führsorge spüren. Die Verantwortung dem Spielpartner/Domina übergeben und die Windelerziehung genießen.

Adult Baby
Adult Baby in Windeln

Inzwischen lassen sich im Internet Adult Baby Shop finden in den man ABDL-Windeln kaufen kann, z.B. adult-baby-shop.eu. In der ABDL-Szene gibt es wenige Stammtische und Treffen. Wer seinen Phantasien ausleben will, sucht heutzutage oft den Kontakt zu einer Windel Domina. Einige Damen haben auf die steigende Anzahl von Windel-Fetischisten reagiert und ihre Dienstleistungen erweitert. So kann der Windelfetischist seinen Traum mit einer persönlichen Windelmutti für eine begrenzte Zeit ausleben. So können die erwachsenen Babys vollkommen in Ihrem Rollenspiel aufgehen. Volle Windeln werden gewechselt, das Adult Baby von seiner Windel Domina gewaschen, das Fläschchen wird gereicht. Der Diaper Lover kann vollkommen in seiner eigenen Welt der Windelerotik aufgehen.

Die Sexualität von Adult Babys

Häufig kommt bei einem Adult Baby der Aspekt der Masturbation in der Windel hinzu. Er darf sich darf sich jedoch nicht berühren. Er ist in Windeln, er hat keine Sexualität, er ist wieder ein Baby/Kleinkind. Das Gefühl der dicken Windel und der verschlossene Pipimann machen ihm seine Rolle klar und deutlich.

Die High Heels der Domina

Welcher Sklave liebt nicht die High Heels seiner Domina?
Der hohe Absatz dient heute vornehmlich der Betonung der Weiblichkeit. Zum einen lässt sich durch die hohen Absätze die wahrgenommene Körpergröße und dementsprechend die Wirkungskraft als Domina verstärken, zum anderen spielt aber auch die Erotik einer Lady in High Heels eine große Rolle.

Domina High Heels
Die High Heels der Domina

Der Klang der Absätze stimmt den Sklaven schon auf das Spiel ein, bevor er seine Domina zu Gesicht bekommt. Nicht selten lasse ich mir die High Heels zur standesgemäßen Begrüßung küssen. Dabei darf natürlich niemals meine Haut berührt werden. Andernfalls können sich die hohen Absätze böse ins Sklavenfleisch bohren. Auch liebe den erhabenen Ausblick auf den erniedrigten Sklaven welcher schön meine Absatz bläst.

Der geschichtliche Hintergund von High Heels ist jedoch konträr zu der heutigen weiblichen Interpretation. Im mittelalterlichen Mitteleuropa wurden Stöckelschuhe mehrheitlich von Männern getragen, die vor allem aus Machtgründen auf Absätzen herumstolzierten. Denn tatsächlich signalisierten High Heels über Jahrhunderte hinweg Autorität, Überlegenheit und Prestige. Je höher der Schuh dabei hinauf reichte, je weiter man sich also vom irdischen Boden und dem Rest der Welt abhob, umso mächtiger war der jeweilige Träger. Attribute, die Frauen damals nur in seltenen Fällen zugesprochen wurden – weshalb ihnen in Regionen des mittelalterlichen Zentraleuropas und der Neuen Welt das Tragen der symbolträchtigen Heels verwehrt wurde.

Im Peniskäfig gefangen

Erziehung mittels Keuschhaltung

Peniskäfig
Dominante Erziehung der Herrin mittels Peniskäfig

Keuschhaltung ist ein fantastisches Mittel um den Mann zum perfekten Lustsklaven zu erziehen. Besonders ein devoter Mann, ist oft dauergeil, so dass er ohne die Kontrolle seiner Herrin ständig abspritzen will.
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BDSM-Symbole

Symbole der Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen sind keine Erfindung der Moderne. Im alten Rom war es normal seine Sklaven zu markieren, um den Besitz deutlich zu machen und eine mögliche Flucht zu unterbinden.

BDSM Triskele

BDSM Triskele
BDSM Triskele

Das offizielle BDSM-Symbol ist die Triskele, ein Symbol in Form von drei radialsymmetrisch angeordneten Kreisbögen, offenen Spiralen, ineinander verschachtelten Dreiecken. Es beruht auf der keltischen Triskele und dem Designer „Quagmyr“. Der Designer fand in den 90er Jahren die Verbindung zur keltischen Triskele passend, da ebenfalls drei Spielarten in BDSM zu finden sind: Bondage & Discipline, Dominance & Submission sowie Sadism & Masochism. Auch die Grundsätze sind dreiteilig: Safe, Sane and Consensual (Sicherheit, Gesundheit und Einverständnis). Und drittens gibt es drei mögliche Positionen im BDSM: Aktive (Top), Passive (Bottom) und Wankelmütige (Switcher). Das macht die Triskele zum perfekten Zeichen. Dazu kommen die geschwungenen Linien, die auch als Peitsche angesehen werden könnten. Daher auch der Begriff Peitschenrad. Die metallischen Ränder sind mit Ketten oder Handschellen vergleichbar.

Der Ring der O

Ring der O
Ring der O

Der „Ring der O“ ist ein Ring mit einer kleinen Öse, der sich in den 90er Jahren in der BDSM-Szene und Fetisch-Szene als Symbol und Erkennungszeichen etabliert hat. Er erinnert an ein Halsband mit Ring bzw. einer (halben) Handschelle. Seinen Ursprung findet der Ring in dem 1954 erschienen Erotikroman „Geschichte der O“ von Pauline Réage. In Just Jaekins gleichnamiger Romanverfilmung von 1975 wird der Protagonistin, „der O“, als Zeichen ihrer Unterwerfung ein solcher Ring überreicht. Üblicherweise tragen Doms (egal, ob männlich oder weiblich) den Ring an der linken Hand und Subs an der rechten. Switcher tragen ihn öfters an einer Kette am Hals.

Brennesseln – Ein Spiel mit nachhaltiger Wirkung

Meine Sklaven behandle ich sehr gerne mit Brennnesseln (Flämmung, flämmen). Mann kann sie als Peitsche einsetzen, langsam über den Körper ziehen, als Einzelblatt einsetzen oder unter einen Latexanzug legen. „Brennesseln – Ein Spiel mit nachhaltiger Wirkung“ weiterlesen

Sklaven-Gefühle

Die Spuren der Peitsche

Die Züchtigung des Sklaven bereitet meiner Herrin große Freude. Sie dient nicht nur zur notwendigen Verhaltenskorrektur des Sklaven bei kleinsten Verfehlungen, sondern auch zur eindeutigen Markierung des ewigen Machtgefälles zwischen der Herrin und ihrem Sklaven. Meine Gebieterin liebt es ab und an auch grundlose Schmerztriggger zu setzen, um die absolute Gehorsamkeit des Sklaven unverrückbar zu verankern. Sagt es nicht alles über meine Hörigkeit aus, dass ich bereit bin mich jederzeit von meiner geliebten Herrin auspeitschen zu lassen? Ich mag den Schmerz nicht, aber ich liebe den zufriedenen Ausdruck im Gesicht meiner Göttin, wenn ich trotz starker Schmerzen sofort wieder in die gewünschte Position gehe.

Heftige Gefühle durchströmen mich wie aufschäumende Wellen. In diesem Moment gibt es nichts mehr: kein Ich, keine Welt, keine Vergangenheit, keine Zukunft. ich mache seitliche Ausweichbewegungen. Versuche den Hintern ein wenig wegzudrehen, obwohl ich doch genau weiß, dass der nächste Schlag sein Ziel trotzdem finden wird. Gegen das Zittern, das mich zeitweise befällt, kann ich nichts ausrichten. Es ist nicht zu übersehen: mein Körper gehört nicht mehr mir, er macht was er will, bzw. was die Lederpeitsche ihm zu tun gebietet.

Befreiung durch den Schmerz der Peitsche

Als mich der nächste brennende Schmerzwelle durchpulst, lasse ich mich hineinfallen, lasse alles los, was loszulassen geht. In einem Augenblick zum anderen verwandelt sich mein gesamtes Empfinden: Ja, meine Herrin allein beherrscht mich, herrscht über meinen Körper und meinen Schmerz, macht mit mir, was sie will. Ich stürze hinein in dieses Gefühl vollständiger Machtlosigkeit, spüre, wie ich von mir selber frei werde. Spüre auf einmal wieder die überfließende Wärme, die aus dem Herzen aufsteigt. Ich strecke die Hände nach hinten aus, die Handflächen nach oben – und auf einmal spüre ich ihre Hände auf meinen. Meine Herrin hält mich fest und für einen endlosen Augenblick ist es, als flössen unsere Lebensströme ineinander. Die Spuren der Peitsche auf meinem Sklavenkörper machen mich stolz. Die Schmerzen verklingen, die leuchtenden Augen der Herrin erfüllen für immer meine Seele.