Duft- und Leder-Fetisch

Ein sehr höflicher gebildeter Mann kam eines Tages zu mir ins BDSM-Domizil. Am Telefon erfuhr ich vorab, dass er gerne seinen Leder-Fetisch ausleben möchte und eine Affinität zu Füßen sowie Gerüchen hat. Ich freute mich schon, eines meiner Leder-Outfits anzuziehen. Leider habe ich immer noch viel zu wenige Bilder als Herrin in Leder auf meiner Homepage. Ich hoffe das bald ändern zu können.

Leder-Fetisch und Klassische Erziehung

Im Gespräche eröffnete er mir, dass sadistische Frauen eine ganz besondere Anziehungskraft auf ihn haben. „Perfekt“, dachte ich mir. „Teuflisch schön, dass wir uns kennen lernen …“ Wie immer ging ich mit Neugier in die Leder-Session. Der Sklave konnte sich sehr schnell fallen lassen und in seiner Rolle aufgehen. Wir hatten einen sehr schönen verbalen Schlagabtausch. Sein Verhalten gefiel mir jedoch nicht. Zu zappelig, zu ungeschickt, zu unbeholfen, zu euphorisch, keine Körperspannung. Kurz um, eine Klassische Erziehung hatte er bitter nötig. Mein eiskaltes Händchen bekam er prompt und unerwartet zu spüren. Wir fingen erstmal mit dem Haltungs-Training an. Ich lege nämlich großen Wert auf eine gute Körperhaltung des Leder-Sklaven. Und wer nicht hören will, muss fühlen. Nämlich mich fühlen und aushalten, … bei einem Trampling auf dem Rücken. Flach auf dem Boden gab es für ihn ja zum Glück nicht so viel falsch zu machen. Als Abschieds-Leckerchen gab es noch eine Runde Fuß-Fetisch. Füße pur im Gesicht. Mehr nicht.

Sadismus und erhabene Dominanz in Leder
Bei unserem nächsten Treffen sollte er mich richtig kennen lernen. Die Wiederholung des geübten Sklaven-Verhaltens erboste mich zusehends. Gemerkt hatte er sich nämlich Nichts! Also habe ich ihn rasch mit einer Fixierung ausgeschaltet. Was für ein Wurm der Kerl. Ach nein,  zwei Würmer hatte ich da: Ich pendelte mit einen dicken Regenwurm vor seinen Augen. Sein Gesicht war so göttlich, dass ich nur noch mehr Freude bekam meinen Sadismus auszuleben. Ich tanzte auf dem Wurm. Schlug ihm zwischendurch kräftig ins Gesicht. Streckte ihm gelegentlich meinen Leder-Hintern entgegen. Den er sowieso nie bekommen wird. Aber den Wurm! Mit dieser Dominanz hatte er nicht gerechnet. Er war überrascht aber willig, als ich ihm meine zarten Finger mit der Wurm-Matsche in die Fresse gedrückt habe. Bei meinem breiten Grinsen musste er das einfach tun.

Bondage und Leder
Über die Zeit stellte sich heraus, dass er immer sehr aufgeregt und euphorisch in unserem SM-Sessions ist. So dass, das Gelernte immer noch nicht zu meiner Zufriedenheit ausgeführt wurde. Es war an der Zeit, seinen Fokus mehr auf sich zu besinnen. Sich ruhiger mir hinzugeben war das Ziel. Und dafür ist ein Bondage einfach die beste Methode. Zur weiterführenden Entspannung wurde dann sein Duft-Fetisch aus meinen Leder-Stiefeln gestillt.

Um zum guten Schluß noch etwas Positives zu vermerken. Seine Euphorie mir gegenüber hatte auch zu sehr schönen Geschenken geführt. Auf diesem Wege herzlichen Dank Sklave X. Auf dass wir noch viele weitere BDSM-Flows miteinander teilen werden.

Gezeichnet
Lady Valentina