Sklaven-Gefühle

Die Spuren der Peitsche

Die Züchtigung des Sklaven bereitet meiner Herrin große Freude. Sie dient nicht nur zur notwendigen Verhaltenskorrektur des Sklaven bei kleinsten Verfehlungen, sondern auch zur eindeutigen Markierung des ewigen Machtgefälles zwischen der Herrin und ihrem Sklaven. Meine Gebieterin liebt es ab und an auch grundlose Schmerztriggger zu setzen, um die absolute Gehorsamkeit des Sklaven unverrückbar zu verankern. Sagt es nicht alles über meine Hörigkeit aus, dass ich bereit bin mich jederzeit von meiner geliebten Herrin auspeitschen zu lassen? Ich mag den Schmerz nicht, aber ich liebe den zufriedenen Ausdruck im Gesicht meiner Göttin, wenn ich trotz starker Schmerzen sofort wieder in die gewünschte Position gehe.

Heftige Gefühle durchströmen mich wie aufschäumende Wellen. In diesem Moment gibt es nichts mehr: kein Ich, keine Welt, keine Vergangenheit, keine Zukunft. ich mache seitliche Ausweichbewegungen. Versuche den Hintern ein wenig wegzudrehen, obwohl ich doch genau weiß, dass der nächste Schlag sein Ziel trotzdem finden wird. Gegen das Zittern, das mich zeitweise befällt, kann ich nichts ausrichten. Es ist nicht zu übersehen: mein Körper gehört nicht mehr mir, er macht was er will, bzw. was die Lederpeitsche ihm zu tun gebietet.

Befreiung durch den Schmerz der Peitsche

Als mich der nächste brennende Schmerzwelle durchpulst, lasse ich mich hineinfallen, lasse alles los, was loszulassen geht. In einem Augenblick zum anderen verwandelt sich mein gesamtes Empfinden: Ja, meine Herrin allein beherrscht mich, herrscht über meinen Körper und meinen Schmerz, macht mit mir, was sie will. Ich stürze hinein in dieses Gefühl vollständiger Machtlosigkeit, spüre, wie ich von mir selber frei werde. Spüre auf einmal wieder die überfließende Wärme, die aus dem Herzen aufsteigt. Ich strecke die Hände nach hinten aus, die Handflächen nach oben – und auf einmal spüre ich ihre Hände auf meinen. Meine Herrin hält mich fest und für einen endlosen Augenblick ist es, als flössen unsere Lebensströme ineinander. Die Spuren der Peitsche auf meinem Sklavenkörper machen mich stolz. Die Schmerzen verklingen, die leuchtenden Augen der Herrin erfüllen für immer meine Seele.